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Robert Sterl
Großes Wohnzimmer Helene G 111  Selbstporträt, um 1920 

Grosses Wohnzimmer

Im wohnlichen Ambiente hängt über dem Sofa neben dem eindrucksvollen Selbstbildnis Robert Sterls von 1920 das 1908 entstandene Porträt seiner Ehefrau Helene (1873-1950). Daneben steht die Totenmaske des Malers, die der befreundete Bildhauer Karl Albiker 1932 abgenommen hatte.

Über dem Buffet hängen drei Ölstudien von 1906 zu Sterls erstem Musikerporträt, dem Dresdner Petri-Quartett (WVZ 663, 664, 667). Über den Geiger Henry Petri (1856 - 1914) lernte Sterl den Dresdner Generalmusikdirektor Ernst Edler von Schuch (1846 - 1914) kennen, der wiederum durch seine Zusammenarbeit mit Richard Strauss an der Dresdner Hofoper Musikgeschichte schrieb. Damit öffnete sich dem Maler die Welt der Musik – bis etwa 1914 eines seiner Hauptthemen.

In einer Glasvitrine sind Sterls persönliche Erinnerungsstücke an Reisen – vor allem nach Russland – sowie Fotografien guter Freunde zu sehen, etwa das St-Petersburger Ehepaar von Struve sowie der berühmte Dirigent Schuch; daneben auch eine Monatsfahrkarte sowie Aufnahmen von Robert Sterl und seiner jungen Frau Helene.

Im Erker sind einige kleinformatige Ölstudien zu sehen: Neben spätromantischen Landschaftsstudien aus der Zeit seines Studiums um 1884 auch die bekannte Szene mit Steinbrechern von 1909 (WVZ 754), die Sterl in großformatigen Versionen wiederholt umsetzte (vgl. Museum Bautzen, WVZ 834;  Museum der Bildenden Künste Leipzig, WVZ 859).