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Robert Sterl
Ateliergang Kalmückenboote auf der Wolge, um 1914

Ateliergang

Eine Treppe führt zum tiefer gelegenen Anbau. Hier schafft ein Übergang zum Atelier Distanz zwischen Wohnräumen und dem von Robert Sterl 1919 selbst entworfenen Arbeitsbereich. Umgeben von seinen Gemälden empfing der Maler und Akademieprofessor hier Besucher. Die bis heute überall im Haus zur Hängung der Gemälde genutzten Bilderleisten hatte Sterl ebenfalls selbst geplant.

Besondere Aufmerksamkeit verdienen zahlreiche Reiseimpressionen aus Russland, die während der Wolgakreuzfahrten mit dem Orchester Sergej Kussewitzkys zwischen 1910 und 1914 entstanden sind. Neben der Bekanntschaft mit berühmten Musikern wie Rachmaninoff und Skriabin haben Sterl die Hafenarbeiter und fremde Kulturen fasziniert. Er hielt die exotischen Szenerien in farbgewaltigen Ölstudien fest, wie etwa die „Kalmückenboote auf der Wolga“ 1914 (WVZ 982).

Eine Bildserie mit Steinbrechern repräsentiert an der gegenüberliegenden Wand ein weiteres Hauptthema Sterls. Ein frühes Porträt seiner Braut Helene (WVZ 260), sowie eine luftige Skizze der Hochzeitstafel (WVZ 263) sind persönliche Werke des Malers aus dem Jahr 1897.